aj-forderungsmanagement

Glossar

Dies ist ein Glossar zu Begriffen des Forderungseinzugs und Forderungsmanagements. Falls Sie einen Begriff in diesem Glossar vermissen, der zum Thema Forderungseinzug und Forderungsmanagement gehört, teilen Sie ihn bitte mit. Wir werden ihn dann ergänzen und erläutern. Geben Sie hier den vermissten Begriff ein.

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K

„kennen müssen“

Die Formulierung „kennen müssen“ bedeutet, dass jemand aufgrund Fahrlässigkeit einen Umstand nicht kannte.

Klage

Die Klage dient der Durchsetzung eines oder mehrerer Ansprüche gegen den Schuldner durch Schaffung eines vollstreckbaren Titels. Die Klageart richtet sich nach dem klägerischen Begehren, welches auf Leistung durch den Schuldner, Feststellung durch das Gericht oder Gestaltung der Rechtslage durch das Gericht gerichtet sein kann.

konkludent

Konkludent ist lateinisch und bedeutet schlüssig.

Kontoauszug

Ein Kontoauszug zeigt entweder in Textform oder elektronisch die Ein- und Ausgänge auf einem Bankkonto sowie den sich daraus ergebenden Saldo.

Kostenfestsetzung

Die Kostenfestsetzung erfolgt nach Erlass des Urteils oder Beschlusses auf Antrag des Kostengläubigers durch den Rechtspfleger am erstinstanzlichen Gericht bzw. am zuständigen Amtsgericht. Der Kostenschuldner erhält eine Abschrift. Mit dem Urteil/ Beschluss und dem Kostenfestsetzungsbeschluss kann der Gläubiger die Hauptforderung zusammen mit der Nebenforderung zwangsvollstrecken lassen.

Kredit

Der Kredit ist die entgeltliche Gebrauchsüberlassung von Geld oder vertretbaren Sachen auf Zeit (nicht nur Nutzung, daher muss nicht die selbe nur die gleiche Sache zurückgegeben werden). Als Beispiele lassen sich die Darlehensverträge, Abzahlungskäufe, Stundungen und Wechsel aufzählen.

Kreditinstitute

Kreditinstitute sind gem. § 1 Kreditwesengesetz Unternehmen, die Bankgeschäfte gewerbsmäßig oder in einem Umfang betreiben, der einen in kaufmännischer Weise eingerichteten Geschäftsbetrieb erfordert.

Kreditlinie/ Kreditrahmen

Die Kreditlinie oder Kreditrahmen ist der finanzielle Rahmen, bis zu dem ein Kreditinstitut dem Kreditnehmer einen Kredit gewährt. Beim Girokonto wird dies als Dispositionskredit (kurz „Dispo“) bezeichnet.

Kreditoren

Kreditoren sind Gläubiger, die Waren oder Dienstleistungen auf Kredit an den Debitor (Kunden) überlassen haben. Der Gläubiger (Kreditor) verbucht seine Forderungen aus der Lieferung auf einem sog. Debitorenkonto

Kündigung

Die Kündigung ist ein Gestaltungsrecht. Es wird durch eine einseitig empfangsbedürftige Willenserklärung mit dem Ziel, ein bestehendes Dauervertragsverhältnis für die Zukunft zu beenden, ausgeübt. Für fristlose Kündigungen (außerordentliche K.) muss ein Kündigungsgrund vorliegen, für fristgemäße (ordentliche K.) idR. nicht. Bei Verträgen mit einer Vertragslaufzeit ist die ordentliche Kündigung ausgeschlossen. In beiden Fällen sind vertragliche Vereinbarungen und gesetzliche Regelungen zu den jeweiligen Vertragsarten zu beachten.

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