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Fragen und Antworten

Wir beantworten Ihnen alle allgemeinen Fragen zum Thema Forderungseinzug und Forderungsmanagement. Eine Rechtsberatung werden wir an dieser Stelle nicht vornehmen. Ihre Frage wird anonymisiert, falls Sie dies nicht schon ist, beantwortet und in dieser Rubrik veröffentlicht. Geben Sie hier Ihre Frage ein.

Frage vom 06.01.2011: Hallo aj-Froderungsmanagement- Team, ich bin Vertreter für Haushaltswaren, ein Kunde wollte den an ihn verkauften Staubsauger wegen angeblich zu geringer Saugleistung nicht behalten und hat sofort Rücktritt erklärt. Ich bot ihm an, den verkauften Staubsauger zu prüfen und ggf. reparieren zu lassen oder einen anderen Staubsauger gleicher Bauart gegen Rückgabe des bemängelten Exemplars zu liefern. Dies lehnte er ab und sendete mir erst eine Mahnung und nun einen Mahnbescheid des Amtsgerichts Wedding.
Hier nun meine Frage: Hat ein Mahnbescheid für Geschäftsleute negative Auswirkungen?

Juristisch betrachtet nein. Solange kein Titel (z.B. Vollstreckungsbescheid oder Zahlungsurteil) gegen Sie vorliegt, kann nicht gegen Sie vollstreckt werden und erfolgt auch kein Eintrag ins Schuldnerverzeichnis.

In die Auskunfteien kann dagegen ein Mahnbescheid als negatives Merkmal eingetragen werden. Ob das in Ihrem Fall geschehen wird, kann ich Ihnen nicht sagen. Die informellen Wege im Geschäftsleben sind zudem unberechenbar. Der Kunde kann natürlich Dritten von seinem „schlimmen“ Erlebnis erzählen und negative Werbung für Sie machen.

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