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Fragen und Antworten

Wir beantworten Ihnen alle allgemeinen Fragen zum Thema Forderungseinzug und Forderungsmanagement. Eine Rechtsberatung werden wir an dieser Stelle nicht vornehmen. Ihre Frage wird anonymisiert, falls Sie dies nicht schon ist, beantwortet und in dieser Rubrik veröffentlicht. Geben Sie hier Ihre Frage ein.

Frage vom 12.10.2011: Sehr geehrte Damen und Herren, ich bin Zahnarzt und habe einen älteren Patienten ohne Zahnzusatzversicherung behandelt. Ich habe Ihm eine Rechnung gestellt, ihn dreimal gemahnt und nun auch einen Mahnbescheid beantragt, der auch zugestellt wurde. Das Gericht teilte mir nun mit, dass der Antragsgegner verstorben ist und das Verfahren unterbrochen ist. Was bedeutet das und was muss ich jetzt tun?

Ein gerichtliches Verfahren kann niemals gegen einen Toten geführt werden. Sie können sich daher nur an dessen potentiellen Erben wenden. In der Regel sind das Kinder und Ehefrauen.

Sofern Ihnen der Name und die Anschrift eines dieser potentiellen Erben bekannt ist, können Sie das Verfahren gegen diesen mit der Behauptung, der oder die Benannte ist Erbe, aufnehmen. Der Rechtspfleger überprüft im Mahnverfahren nicht die Erbenstellung.

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