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Fragen und Antworten

Wir beantworten Ihnen alle allgemeinen Fragen zum Thema Forderungseinzug und Forderungsmanagement. Eine Rechtsberatung werden wir an dieser Stelle nicht vornehmen. Ihre Frage wird anonymisiert, falls Sie dies nicht schon ist, beantwortet und in dieser Rubrik veröffentlicht. Geben Sie hier Ihre Frage ein.

Frage vom 09.03.2012: Sehr geehrter Herr Rechtsanwalt Alexis Jung,
ich habe gegen einen Kunden ein vorläufig gegen Sicherheitsleistung in Höhe von 110 % vollstreckbares Urteil über ca. 2400 EUR erwirkt. Ich habe die einmonatige Berufungsfrist abgewartet und nun einen Gerichtsvollzieher beauftragt. Dieser lehnt die Zwangsvollstreckung ab und meint ich solle mich an einen Anwalt wenden, der für mich die Zwangsvollstreckung macht.

Für die Sachpfändung benötigen Sie grds. keine anwaltliche Vertretung. Eine Kontopfändung oder Lohnpfändung ist juristisch schon schwieriger, da sollten Sie einen Anwalt, wie bspw. mich, beauftragen, wenn Sie darin keine Erfahrung haben.

Der Gerichtsvollzieher kann in der von Ihnen geschilderten Situation jedoch tatsächlich nicht tätig werden. Sie müssten entweder die tenorierte Sicherheitsleistung erbringen oder beim Gericht einen Rechtskraftvermerk beantragen und anschließend dem Gerichtsvollzieher nochmals den so „geänderten“ Titel hinreichen.

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