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Fragen und Antworten

Wir beantworten Ihnen alle allgemeinen Fragen zum Thema Forderungseinzug und Forderungsmanagement. Eine Rechtsberatung werden wir an dieser Stelle nicht vornehmen. Ihre Frage wird anonymisiert, falls Sie dies nicht schon ist, beantwortet und in dieser Rubrik veröffentlicht. Geben Sie hier Ihre Frage ein.

Frage vom 01.05.2012: Sehr geehrter Herr Rechtsanwalt Jung, ich danke Ihnen so sehr, Sie haben mir schon ein paar Mal geholfen (Kündigungsschutzklage gegen meinen ehemaligen Arbeitgeber und Klagen gegen meine nichtzahlenden Kunden, seit dem ich mich als Programmierer selbstständig gemacht habe). Ich hab nun einmal selbst Klage erhoben und ein Versäumnisurteil bekommen. Nach Zustellung der vollstreckbaren Ausfertigung habe ich einen Gerichtsvollzieher beauftragt. Der Schuldner ist anscheinend aber nach Aachen verzogen, sodass die Sachpfändung nicht möglich war. Muss ich den Titel nun umschreiben lassen oder kann der Gerichtsvollzieher einfach dahin geschickt werden?

Sie brauchen keine neue vollstreckbare Ausfertigung beantragen (und würden diese auch nicht bekommen), da kein Fall der §§ 726 ff. ZPO vorliegt. Sie können sich an das für die neue Wohnanschrift des Vollstreckungsschuldners zuständige Amtsgericht (dortige Gerichtsvollzieherverteilungsstelle) wenden und dort nochmals die Sachpfändung beantragen. Der bisher zuständige Gerichtsvollzieher ist nur dann weiter zuständig, wenn Ihr Vollstreckungsschuldner im selben Gerichtsbezirk umgezogen ist. Ihre Schilderung lässt diese Frage offen.

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