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Fragen und Antworten

Wir beantworten Ihnen alle allgemeinen Fragen zum Thema Forderungseinzug und Forderungsmanagement. Eine Rechtsberatung werden wir an dieser Stelle nicht vornehmen. Ihre Frage wird anonymisiert, falls Sie dies nicht schon ist, beantwortet und in dieser Rubrik veröffentlicht. Geben Sie hier Ihre Frage ein.

Frage vom 22.11.2012: Sehr geehrter Herr Rechtsanwalt Jung, wir haben schon wieder einen Mitarbeiter der seine Arbeit nicht zur Zufriedenheit unserer Kunden, bei denen dieser eigesetzt wurde, erledigt und mussten regelmäßig einen weiteren Mitarbeiter senden, damit der Kunde nicht kündigt. Wir haben diesem Mitarbeiter zunächst weniger Arbeit zugeteilt und nun auch gekündigt, weil er untragbar war. Er verursachte jedesmal Mitgefühl für seine Situation, enttäuschte aber immer wieder, zuletzt auch persönlich. Er verlangt nun die Bezahlung von 38 Std/pro Woche, obwohl wir ihn nur 10 Stunden in den letzten drei Wochen eingesetzt haben. Kann er die volle Bezahlung verlangen?

Es kommt darauf an, was Sie im Arbeitsvertrag geregelt haben. Steht dort "die wöchentliche Arbeitszeit beträgt 38 Stunden" oder ähnliches, so werden Sie diese auch bezahlen müssen, da der Arbeitnehmer keinen Einfluss darauf hat, ob, wann und wie Sie ihn bei Ihren Kunden einsetzen. Für eine eingehende Beratung zu Ihren Arbeitsverträgen vereinbaren Sie bitte einen Termin mit mir.

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Adresse: RA Alexis Jung, Kurfürstendamm 132a, 10711 Berlin | Tel.: 030 - 206 785 21-0 | Durchw.: 030 - 206 785 21-3 | Fax: 030 - 206 785 22-9 | E-Mail: AnwaltJung@gmail.com | Bürozeiten: Mo - Fr, 09:00 Uhr - 17:00 Uhr |